Streuner in Rumänien – Leid und Elend

 

Das Thema Straßenhunde ist in Rumänien untrennbar verbunden mit den Begriffen Leid und Elend. Dies vor allem deshalb, weil es von ihnen viel zu viele gibt und die Stadtverwaltungen nur in den wenigsten Fällen ein wirkliches Interesse an der Lösung des Problems zeigen!

In “Säuberungsaktionen” werden die Hunde von Hundefängern gnadenlos gefangen und in heruntergekommenen, meist öffentlich finanzierten “Sheltern” – oftmals noch Tötungsstationen – unter katastrophalen Bedingungen eingesperrt. Seit Ende Juni 2014 dürfen die Hunde zwar nicht mehr offiziell getötet werden, in vielen Sheltern geschieht dies jedoch weiterhin. In anderen werden die Hunde meist einfach ihrem Schicksal überlassen – unter mangelnder Versorgung und hygienisch katastrophalen Bedingungen vegetieren sie bis zu ihrem Tod in den Zwingern dahin. Das Personal ist meist unterbezahlt, schlecht ausgebildet und äußerst brutal. Diese “Maßnahmen” bringen jedoch nicht den erzielten Effekt: Die Straßen blieben voll von Streunern.

Laut Meinungsumfragen sprechen sich fast drei Viertel (!) der Rumänen gegen Tötungen und für Kastration als beste Lösung aus. Beharrliche Proteste rumänischer wie ausländischer Tierschützer führten mit der Zeit zu einer leichten Verbesserung der Lage, aber das Leid ist immer noch groß und die Menschen zu arm, als dass sie das Problem aus eigener Kraft lösen könnten.

Um weiterhin mit der Stadt an Lösungen für die Hunde im Shelter arbeiten zu können, müssen wir die Streunerproblematik, welche vom Menschen geschaffen wurde, im Sinne der Tiere wieder in den Griff bekommen. Streuner leben kein Leben in Freiheit, sondern verbringen jeden Tag mit Angst, Hunger, Krankheiten und Erschöpfung. Um weiteres Tierleid zu verhindern, dürfen Tötungsmaßnahmen nicht die Lösung sein.

Die einzig nachhaltige Lösung bieten stetige Kastrationsaktionen. Nur so kann auf Dauer und in der Zukunft gewährleistet werden, dass nach und nach die Tiere gesünder und friedlicher auf der Straße leben und keine weiteren Nachkommen entstehen. Studien beweisen längst, dass nur Kastration auf lange Sicht die Population eindämmen kann.

Aufklärung und Bildung der Tierhalter vor Ort  bringt einen zusätzlichen Erfolg. Wir können die Wandlung der Menschen vor Ort inzwischen erkennen. Die Warteliste ist lang für eine kostenfreie Kastration von Hunden mit Besitzern. Die Menschen danken unseren Tierärzten von Herzen und sind glücklich das keine neuen Welpen mehr geboren werden, weil sie nicht wissen was sie mit ihnen machen sollen, geschweige denn wie sie diese Hunde ernähren sollen. Die finanziellen Mittel, um ihren Hund selber kastrieren zu lassen, haben die meisten Menschen dort nicht. Das monatliche Durchschnittseinkommen  liegt bei 300 Euro – eine Kastration liegt  bei 25 Euro. Die Lebenshaltungskosten sind gemessen an dem Einkommen sehr hoch. Die einzige Möglichkeit für sie sind freie Kastrationen.

Mehr über diese Kastrationen könnt ihr in unserem Video sehen.

Helft bitte mit, damit das aufhört und nicht weiter Welpen in diese rumänische Hölle geboren werden!

Werdet Kastrationspaten!

 

 

FOR ROMANIAN STRAYS

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